Ayurveda
Was ist unter Ayurveda zu verstehen. Eine von mehreren Varianten: AYURVEDA ist die Wissenschaft von einem gesunden, langen und auch glücklichen Leben.
Dieses Geburtsrecht bringt der Mensch mit. Daher ist es sein Recht - jedoch auch seine Pflicht - daran stetig zu arbeiten und durch geeignete Verhaltensweisen in seinem Lifestyle dauerhaft Gesundheit zu erhalten bzw. wieder zu erlangen.
Das setzt natürlich auch Wissen im ganzheitlichen Sinne voraus. Eigene Erfahrungen, die durch Meditation, gesunde Ernährung, Yoga, Tai Chi oder auch Sport, Tanz erlangt werden können. Diverse Kräuter zeigen gute Wirkungen bei vielerlei Beschwerden, z. B. gastro-intestinale Beschwerden, Schlafstörungen, Schmerzen, Hautirritationen oder gar Hautkrankheiten, vegetative Dystonie und vielerlei Beschwerden psycho-somatischen Ursprungs.
Ayurveda
setzt somit auch eine aktive Mitarbeit des Menschen voraus. Der ayurvedische Arzt oder Therapeut, auch Heilpraktiker stellen geeignete Massnahmen zur Verfügung. Dem voraus geht eine ausführliche Anamnese, Untersuchung und Gespräche. Der Mensch, welcher sich zu einer AYURVEDAKUR entschliesst, sollte dafür auch sich Zeit nehmen. Je nach Indikation und Befindlichkeit sollten AYURVEDAKUREN schon mindestens 10 bis 14 Tage dauern. Damit ist ein nachhaltiger Erfolg eher gewährleistet. Dieser setzt jedoch die Beachtung und Befolgung bestimmter Tipps, Verhaltsensweisen oder Empfehlungen für zu Hause voraus. Erfolg zeigt Ayurveda durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der Körper - Geist und Seele als Einheit sieht. Der Mensch steht im Mittelpunkt des Tuns und nicht die Symptome oder die Verabreichung irgendeines Medikaments zur Unterdrückung der Symptome. Es wird versucht, die Ursache des Leidens zu erfassen und zu korrigieren - besser - zu heilen. Somit beinhaltet der AYURVEDA und vor allem bei einer AYURVEDAKUR die psycho-somatische Komponente.
Meditation sowie Yoga oder Qi Gong - Gespräche und Lebensberatung - sind ergänzende - auch unerlässliche Faktoren, die den Gesundheitsprozess positiv fördern.
Traditionell finden viele Ayurvedakuren im Land des Ursprungs statt, nämlich Indien, ebenso in Sri Lanka. In den letzten Jahren gab und gibt es viele Anbieter innerhalb Europas und auch in Deutschland. Hier gilt die Jahreszeit für eine Ayurvedakur zu beachten. Gut geeignet sind in erster Linie die Monate von März bis Oktober. Im Winter ist es häufig feuchtkalt oder trocken kalt, sodass diese Monate weniger geeignet sind. Um Ayurveda kennenzulernen, bieten sich auch Kennenlerntage oder Schnuppertage an. Diese dauern in der Regel nur 2 - 4 Tage und können durchaus ganzjährig durchgeführt werden.
Im allgelmeinen geht es im AYURVEDA darum, die Bioenergien (Doshas) im Gleichgewicht zu halten oder wieder in das Gleichgewicht zu bringen.
DOSHAS - BIOENERGIEN
Vata - Pitta und Kapha heissen die drei Doshas oder auch Bioenergien genannt. Jeder Mensch besteht aus diesen drei Doshas, wobei es Unterschiede in der Gewichtung gibt. Im Idealfalle wären VATA - PITTA und KAPHA jeweils zu 33 % im Mensch vorhanden. Dies ist natürlich ein absoluter Ausnahmefall. Man unterscheidet sieben unterschiedliche Konstellationen (Grundtypen).
Die "reinen" Typen: VATA oder PITTA oder KAPHA.
Dann die sogenannten Mischtypen: VATA-KAPHA bzw. KAPHA-VATA-Typ.
PITTA-VATA oder VATA-PITTA-TYP und KAPHA-PITTA bzw. PITTA-KAPHA-TYP
sowie VATA-PITTA-KAPHA-TYP (der gesündeste und stärkste Typ - IDEALKONSTELLATION.
Dies ist eine kurze Einführung in die - für mich - faszinierende Welt des AYURVEDA mit seinen vielfältigen Methoden und Möglichkeiten. Nicht zu vergessen die sehr beliebten Ayurvedamassagen und Ölanwendungen.
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